Unser Lehrangebot
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Aufgaben und Ziele der Realschule sind vom Ministerium für Schule, Wissenschaft und Forschung, der obersten Schulbehörde unseres Landes, in sehr umfangreicher Form vorgegeben worden. Sie sind für alle Realschulen Nordrhein-Westfalens verbindlich, aber die Art und Weise der Umsetzung, der Verwirklichung bleibt den pädagogischen Konzepten, der Didaktik und Methodik der Schule und darüber hinaus den einzelnen Unterrichtsfächern vorbehalten. Die unterschiedlichen Verfahrensweisen können abhängig sein von der Größe der Schule, der ausreichenden oder nicht ausreichenden Besetzung mit Lehrkräften, der Sozialstruktur der Schülerschaft und nicht zuletzt von der räumlichen Ausstattung der Schule. Unter diesen Gesichtspunkten versucht die Realschule Schalksmühle sich eine gewisse Eigenständigkeit, ein besonderes „Markenzeichen“ zu geben.

Die Richtlinien in NRW enthalten seit 1985 (Richtlinien Realschule seit 1993) Aussagen zum Schulprogramm, sowie die Aufforderung Schulprogramme zu erarbeiten. In einem Schulprogramm legen Schulen aller Schulformen Schwerpunkte ihrer Arbeit und gemeinsame Ziele fest. Dieser Aufforderung ist auch die Realschule Schalksmühle nachgekommen. 

Förderung der Individualität, ständige Anleitung zu verantwortlichem Handeln (sowohl aus Eigenverantwortung heraus als auch der Gruppe und der Gesellschaft gegenüber), fächerübergreifendes Verstehen von Sachverhalten und kreatives Gestalten von Projekten  -  das sind die Maximen, die dem Profil der Realschule Schalksmühle die Konturen verleihen. 

Aber wie werden diese Maximen verwirklicht?

Bleiben wir zunächst bei dem elementaren pädagogischen Prinzip der Vermittlung von Fachkenntnissen durch den fächerübergreifenden Unterricht und die Gewinnung von Einsichten aus Projektarbeit. Dies bedeutet, dass wir in zunehmendem Maße bestimmte Sachverhalte nicht mehr nur aus der eigenständigen Fachdidaktik, sondern in Anlehnung an Inhalte anderer Fächer koppeln wollen. Soll beispielsweise der Aufbau und die Bedeutung eines Klimadiagramms zum Gegenstand des Erdkundeunterrichts gemacht werden, dann gewinnen die Schülerinnen und Schüler sicher einen größeren Einblick und erlangen größeres Verständnis, wenn mit bescheidenen Mitteln eine eigene kleine Wetterstation eingerichtet wird (Materialkunde und handwerklicher Umgang) , die betreffenden Werte zunächst in Tabellen festgehalten, Durchschnittswerte ermittelt (Mathematik) und diese dann in Form von Graphiken (Mathematik/Informatik) anschaulich gemacht werden. 

Daneben gibt es dann die reine Projektarbeit, die sich nicht unbedingt aus einem unterrichtlichen Geschehen heraus ergibt. Solche Projekte können die Ausgestaltung von Klassenräumen, des Schulhofes, das Anlegen eines Biotops oder die Bearbeitung eines Themas außerhalb des Schulbereichs sein. Hierbei stehen die Schülerinnen oder die Schüler mit ihren eigenen Ideen, ihrer eigenen Kreativität und der Einbringung ihrer ganz persönlichen Bezüge im Mittelpunkt. Individualität ist also ständig gefragt und unterliegt somit einer kontinuierlichen Förderung. 

Im Gegensatz zu so manchen „Großunternehmen“ mit weit über 1.000 Schülerinnen und Schülern sind wir mit ca. 370 Kindern fast ein Familienbetrieb. Jungen und Mädchen, die aus der Geborgenheit der Grundschulzeit zu uns kommen, verlieren sich nicht in der Anonymität eines auch organisatorisch fast undurchschaubaren Gebildes. Bereits nach wenigen Tagen ist der größte Teil der auch älteren Mitschüler bekannt, die Namen der Lehrerinnen und Lehrer sind schnell vertraut.

Diese „familiäre“ Situation wollen wir fördern, indem wir auch die  Eltern zur Mitgestaltung von Projekten gewinnen wollen. Ein wachsendes Miteinander von Lehrenden, Schülern und Eltern schafft in der Realschule Schalksmühle die Atmosphäre, die das Lernen zu einem gemeinsamen Erlebnis macht.

 
Die Erprobungsstufe

Die Erprobungsstufe kann also als erweitertes pädagogisches Schonfeld verstanden werden, in dem natürlich auch die notwendigen Lernerfolge erzielt werden sollen. Das Schwergewicht liegt darüber hinaus aber in der Unterweisung in die erforderlichen Lern- und Arbeitstechniken. Ganz wichtig ist die verstärkte pädagogische Betreuung in diesen zwei Jahren.

Bereits in der 6. Klasse wird mit dem Französischunterricht die zweite Fremdsprache eingeführt. 

 

Die Mittelstufe

Mit Beginn der 7. Klasse dürfen sich die Schülerinnen und Schüler entscheiden, welche Neigungsschwerpunkte sie wählen möchten. Personell ist die Schule zur Zeit in der Lage sowohl Französich als auch Technik, Informatik, Sozialwissenschaften, Biologie und Chemie anzubieten. Aufgrund der vorgegebenen Mindestschülerzahlen in den Kursen werden je nach Wahlverhalten nur drei Schwerpunkte gebildet werden können.

 

Die Oberstufe

... bereitet sowohl auf den Übergang in die Arbeitswelt als auch für den Wechsel in die Sekundarstufe II vor. Ein besonderer Schwerpunkt ist in der 9. Klasse die Berufswahlvorbereitung und das 3-wöchige Betriebspraktikum der Schüler. Weiterhin wird eine Arbeitsgemeinschaft im Bereich Wirtschaftsenglisch angeboten.

 

 

 

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  Stand: 05. February 2010                                                                        Hit Counter